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Sommer 2008

Im Sommer 2008 kaufte ich mir diesen Manta als Grundstock für den Mattig-Umbau zum Filmmanta. Die Karosserie war in einem Top Zustand (frisch restauriert). Wichtigste Kaufvoraussetzung war ein Motor der dem Manta nach dem Umbau eine gewisse Kraft  und Spritzigkeit verleiht. Der C30SE (3l 24V) aus einem Senator schien dafür wie gemacht zu sein.

Jetzt hieß es die benötigten Teile zu besorgen. Den Breitbausatz an sich wurde direkt bei der Firma Mattig bestellt und dann nach zehn Wochen Lieferzeit auch endlich geliefert. Alle anderen Teile wie Räder, Außenspiegel, Frontgrill, Haube etc. wurden in diversen Foren und Online Auktionshäusern zusammengesucht.

Oktober 2008

Start des Umbaus! Der GfK Breitbausatz wurde angepasst und montiert. Dazu mussten viele Änderungen an der Karosserie durchgeführt werden. So mussten z.B. die hinteren Radläufe und der Frontgrill rausgetrennt werden.

Innenradläufe für die hinteren Radläufe fertigte ich aus verzinktem Stahlblech an. Die originale Tankklappe musste in die Breitbauseitenwand eingepasst werden. Türaufsätze und Seitenwände wurden vernietet, verklebt, sowie die Übergänge zur Karosserie verspachtelt. Der Frontgrill wurde angepasst und verschraubt. Die Haube musste seitlich gekürzt werden um eine perfekte Passform herzustellen. Zur zusätzlichen Stabilität der Karosserie wurden vorne und hinten Domstreben verbaut.

Februar 2009

Nach vielen stressigen Wochenenden und Abenden wurde der Wagen soweit möglich demontiert. Alle Teile wurden sorgfältig gefüllert, Blechteile zusätzlich geprimert und dann für die Lackierung vorbereitet. Es wurde originale Lack vom Filmfahrzeug über die Firma Petzoldts bezogen, die auch den Lack für die Filmfahrzeuge geliefert hatte (kein Schnäppchen, aber jeden Cent wert). Es handelt sich dabei bei allen drei Farben um eine Dreischichtlackierung (Grundlack, Perllasur und veredelt durch vier Schichten Klarlack mit Zwischenschliff).

Den Manta zusammenbauen stand nun an. Die Karosserie wurde noch hohlraumkonserviert, sowie frischer Unterbodenschutz aufgetragen.

So hieß es auf zum TÜV. Das geschah dann Anfang April. Ohne Probleme wurde alles abgenommen und eingetragen. Ich glaub ich war keine halbe Stunde dort. So fuhr ich dann mein erstes Jahr mit dem Berti-Manta auf Manta-Treffen und Sonntagsausflüge.

Wie es eben so ist gibt es dann die ein oder anderen Sachen die einem nicht gefallen, bzw. verändert werden sollten. Zum einen fand ich, dass die Räder zu weit von den Kotflügeln und Seitenwänden abgedeckt wurden. Ich besprach mich telefonisch mit der Fa. Strauss aus Böhmenkirch (der 6 Zylinderumbauspezialist) und schwups wurden neue Federn, speziell für meinen Manta angefertigt, so dass das Fahrzeug ca. 1,5 cm Höher ist und die Räder (immerhin Felgen  VA 11x15 ET-61 Mattig SSF Weller mit 285/40 R15 Reifen und HA 13x15 ET-74 Mattig SSF Weller mit 345/35 R15 Bereifung) schöner im Radlauf sitzen. 

Winter 2010/2011

In diesen Winter verbaute ich eine neue Sechszylinder Ölwanne und Hinterachsdeckel der Fa. Strauss. Außerdem war der Innenraum und Motor an der Reihe farblich etwas aufgefrischt zu werden. Im Innenraum wurden Amaturenbrett,laminierte Türpappen usw. lackiert. Am Motor wurden alle möglichen abnehmbaren Teile lackiert.

Winter 2011/2012

Da an einem Manta ein Fuchsschwanz  im Fahrtwind wehen muss habe ich diesen Winter eine Dachantenne montiert, sowie die lang ersehnten Spiegeladapterplatten gefunden und montiert,

Winter 2012/2013

Diesen Winter wurden die Benetton König Sportsitze und die Rückbank von einem Sattler im gleichen Design mit Kunstleder überzogen. Bisher waren es Stoffsitze.

Winter 2014/2015

Nachdem ich mich dann am bunten Amaturenbrett doch etwas satt gesehen hatte, ging es im Winter nochmals daran den Innenraum neu zu gestalten. Ich überzog die Türpappen selbst neu mit schwarzem Kunstleder und das Amaturenbrett wurde durch eines aus einem BMW E30 getauscht.

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© Tobias Sabo